Christus Online        

Das Leben des Jesus


Historische Zuverlässigkeit


Gott persönlich kennen lernen


Was andere über Jesus sagen




Startseite


Links
 »  Christus Online - Chemnitz
 »  Blog von Christus Online
 »  Die Geschichte der EDV
 »  Onlinebibel für Erwachsene
 »  Onlinebibel für Kinder
 » 
Das Wort Gottes
 » 
Christliche Suchmaschine

      Anzeige

Das Leben des Jesus - Ein Kommentar von Dr. Bill Bright

Historische Zuverlässigkeit


Es wird immer wieder die Frage gestellt: "Gründet sich denn das Christentum wirklich auf historische Tatsachen ?"

Viel haben Artikel oder Bücher gelesen, die die historische Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes in Frage stellen - manche sogar von Theologen geschrieben.

Es ist in der Tat so, daß seit der Mitte des letzten Jahrhunderts auch in der Theologie vieles in Zweifel gezogen wurde. Ausgehend vom damaligen Weltbild wurden alle Berichte als unhistorisch betrachtet, die das aktive Eingreifen Gottes in das Weltgeschehen bezeugen, vor allem die Wunderberichte in der Bibel.

In den letzten 25 Jahren haben jedoch viele Wissenschaftler erkannt, daß das Weltbild der Naturwissenschaft gar nicht so in sich geschlossen ist, wie man früher glaubte. Darauf hat vor allem Albert Einstein aufmerksam gemacht. Heutige Naturwissenschaftler sind viel zurückhalternder geworden, was die Frage der Weltbilder angeht. Berichte über ein Eingreifen, daß von außerhalb unserer sichtbaren Wirklichkeit herrühren könnte, werden wieder ernst genommen und auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft.

Wenn wir die Evangelien des Neuen Testamentes lesen, machen wir sofort die Beobachtung, daß sie keine Biographien Jesus im eigentlichen Sinne sind. Sie berichten z. B. nicht in lückenloser Weise den zeitlichen, sachlichen und wörtlichen Ablauf der Ereignisse. Sie berichten auswählend, setzen bewußt Schwerpunkte. Daraus können wir aber nicht die Schlussfolgerung ziehen, daß die Angaben über das Leben Jesu unzuverlässig sind.

Arthur Richter hat sicher recht, wenn er schreibt:"Wir übersehen auch nicht, daß die Jünger wenig an einer lückenlosen Biographie Jesu interessiert waren, weil sie mit brennenden Herzen allein ihren auferstandenen Herrn bezeugen wollten. Trotzdem steht fest, daß nur wenige Menschenleben der Antike so umfassend und mit so vielen Einzelheiten überliefert wurden wie das Leben Jesu."
(Arthur Richter, Prozeß gegen Gott. S. 6, Brockhausverlag, Wuppertal)

Außerdem müssen wir berücksichtigen, daß die Schreiber des Neuen Testamentes den Ereignissen zeitlich viel näher standen als wir. Sie waren teilweise selbst Augenzeugen oder konnten sich auf solche berufen, die Jesu Worte und Taten noch selbst gehört und gesehen hatten.

Dazu noch einmal Arthur Richter: "Wir wollen uns nicht überfahren lassen von Fachleuten, die alles besser wissen. Ich traue keinem Theologen, der mit unbeweisbaren Behauptungen arbeitet und uns einredet, daß diese oder jene Geschichte aus dem Leben Jesu nicht geschehen sein kann, daß dies oder jenes Wort nicht gesprochen worden ist oder daß eine Zahl von Aussagen erledigt ist ! Bei aller Bereitschaft, die Großzügigkeit alter Geschichtsschreibung in Rechnung zu stellen, steht doch fest: Diese Schreiber waren den Ereignissen um 1900 Jahre näher als wir."
(Arthur Richter, a.a.O., S. 7)

Professor A. N. Sherwin-White, Oxford, einer der führenden Historiker für römische Antike, vertritt sogar die Auffassung, daß die Verfasser der Evangelien mit den hervorragendsten Geschichtsschreibern der Antike gleichzusetzen sein: "Es besteht eine bemerkenswerte Parallele zwischen ihrer Technik und der des Herodot, des Vaters der Geschichtsschreibung, wenn man ihren charakteristischen Erzählstil betrachtet ... Es ist, als sei dies die natürliche Art und Weise, in der ein bahnbrechender Autor, der keine Vorbilder hatte, instinktiv Geschichte schrieb, besonders wenn die Darstellung der Ereignisse von einem Leitthema bestimmt war und nicht so sehr von dem bloßen Wunsch zu erzählen, was passierte."
(A. N. Sherwin-White, Roman Society and Roman Law in the New Testament, S. 192, Oxford University Press)

Es gibt gewiß viele Menschen, die nicht glauben können oder wollen, daß Jesus der Sohn Gottes ist. Aber es erstaunt dann immer wieder, wenn man mit ihnen über Jesus ins Gespräch kommt, wie wenig sie von den grundlegenden Aussagen des christlichen Glaubens wissen.

Wenn man z. B. die Schriften von Bertrand Russell ("Warum ich kein Christ bin"), Hans-Joachim Kahl ("Das Elend des Christentums") und anderen bekannten Gegnern des Christentums liest, stellt man fest, daß sich die Autoren auf Themen einlassen, von denen sie kaum eine Ahnung haben: Sie kennen zwar die Mißstände der Kirchengeschichte, aber nicht Jesus Christus, wie er im Neuen Testament bezeugt wird.

Ihre Ablehnung des christlichen Glaubens basiert oft auf unglückliche Kindheitserfahrungen mit Religion und Kirche, auf dem offensichtlichen Versagen einiger Christen oder gar auf ihren eigenen Lebensschwierigkeiten. Aber meistens haben sie sich nicht mit Jesus Christus auseinandergesetzt und eingelassen.

Jesus hat behauptet, eine tragfähige Basis für unser Leben sein zu können.
Er sagt zum Beispiel:

" ... ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle    haben"      (Johannes 10, 10)

Viele Menschen sind heute auf der Suche nach einem Fundament ihres Lebens. Sie suchen nach einer Basis, die ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft trägt und zusammenhält. Wenn Jesus Christus der ist, der er zu sein beansprucht, dann kann nur er dies Fundament sein.






Valid HTML 4.01    | ©  2010    Christus Online   | Impressum  |   top